
Das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderte Pilotprojekt „Neue Wege für Jungs“ hat am 17.04.07 in Berlin die besten Ideen zur Jungenförderung ausgezeichnet. Eine Fachjury hat aus 160 Bewerbungen die 25 besten Konzepte ausgesucht - sie erhalten jeweils 1.500 Euro. Die Sieger des Wettbewerbs kommen aus dem gesamten Bundesgebiet.
Darunter auch das Mainzer Beratungscafé unplugged, mit seinem Konzept „Starke Jungs können auch NEIN sagen! Jungen in der Clique“.
Das Projekt von „unplugged“ richtet sich an Jungen und junge Männer ab 16 Jahren und verdeutlicht die positiven und negativen Seiten einer Clique. Die aktive Auseinandersetzung mit Themenkomplexen wie Gruppendynamik, männliche Rollenbilder und Stellung in der Clique bestärken die Teilnehmer, selbstbestimmt und bewusst Entscheidungen für sich in der Gruppe zu treffen und dies auch gegenüber den Anderen zu vertreten.
"Jungen Männern bieten sich heute viele Chancen jenseits des tradierten Männlichkeitsbildes", so Gerd Hoofe, Staatssekretär im Bundesfamilienministerium während der Preisverleihung im Bahntower in Berlin.
Das vom Bundesfamilienministerium und dem Europäischen Sozialfonds geförderte Pilotprojekt „Neue Wege für Jungs“ unterstützt innovative Ideen, wie Jungen ihre Lebensplanung und ihre Berufswahl ohne Scheuklappen angehen können. Der zum zweiten Mal ausgeschriebene Wettbewerb „Fort-Schritte wagen!" hat das Ziel, Jungen darin zu unterstützen, andere Lebensmodelle kennen zu lernen und ihre Sozial- und Alltagskompetenzen zu stärken. Gefragt waren Konzeptideen, die den Jungen vermehrtes Engagement in Familie, Partnerschaft und Haushalt nahe bringen, Werte wie Rücksicht und Fürsorge vermitteln sowie Team- und Konfliktfähigkeiten fördern. Bewertungskriterien waren Innovation, Kreativität, Nachhaltigkeit und Geschlechtergerechtigkeit.
Aus dem Alltag vieler Jugendlicher ist der Konsum von Drogen – legalen wie illegalen – nicht mehr wegzudenken. Natürlich gibt es auf der einen Seite Jugendliche, die ihren Konsum so managen, dass es kaum Anlass zur Sorge gibt. Auf der anderen Seite jedoch stehen Jugendliche mit riskanten Konsumformen und Suchtgefährdung. Der Umgang mit jugendlichen Konsumenten erzeugt bei vielen Berufsgruppen, die mit Jugendlichen arbeiten Verunsicherung. Im Zentrum dieser Unsicherheit steht die Frage:
Soll ich den Jugendlichen auf seinen Konsum ansprechen - und wenn ja, wie mache ich das?
Die
dreitägige Fortbildung MOVE setzt
genau an diesem Punkt an, vermittelt Beratungskompetenzen und befähigt
unter anderem dazu, bestehende Gesprächsanlässe zu nutzen, um
zielgerichtet zu intervenieren. Dabei werden anhand konkreter, am Berufsalltag
der Kontaktpersonen orientierter Gesprächssituationen, Interventionen
vorgestellt und praxisnah trainiert. Theoretische Grundlagen und Hintergrundwissen
werden in Form von Referaten und durch Begleitmaterialien vermittelt. Jeder
Teilnehmer erhält einen Reader
mit vertiefenden Informationen.
Auch Delegations- und Kooperationsmöglichkeiten vor Ort werden thematisiert. Um die Umsetzung in die Praxis zu unterstützen, wird nach einer Erprobungsphase ein Reflexionstag stattfinden, bei dem die bisherigen Erfahrungen ausgetauscht und besprochen werden können.
Ansprechpartnerin
Sabine Rausch
Jugend- und Drogenberatungsstelle BRÜCKE
Münsterstrasse 31
55116 Mainz
Telefon 06131-23 45 77
Fax 06131-23 45 75
E-Mail
Der ESD ist ein gemeinnütziger Verein und Mitglied im Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband. Er hat eine langjährige Tradition in der sozialen, pädagogischen und psychotherapeutischen Arbeit mit jungen Menschen. Als ein Träger der freien Jugendhilfe erbringen wir Leistungen nach dem Kinder- und Jugendhilfegesetz § 27 i.V.m. § 34 SGB VIII und § 41 SGB VIII – in Form von ambulanten Maßnahmen.
Im Auftrag des Jugendamtes werden Jugendliche und junge Volljährige im Alter von 16 bis 21 Jahren betreut. Dies geschieht in einer ambulanten Wohngruppe, die insgesamt sechs Plätze bereithält. Ziel der Betreuung ist, dass wir gemeinsame Grundlagen schaffen, die die Jugendlichen befähigen sollen, eigenständig in einer Wohnung zu leben, und die Schwierigkeiten des Alltags (im Besonderen auch des Arbeitsalltags) zu bewältigen.
Inhaltliche Schwerpunkte unserer Arbeit:
In den Wohngruppen werden die Jugendlichen entsprechend ihrer jeweiligen Problemsituation individuell – durch ein professionelles Team aus erfahrenen Diplom-Sozialpädagogen und Diplom-Pädagogen – betreut und gefördert. Unsere Einrichtung praktiziert eine zukunftsoffene Pädagogik, die konkret an der aktuellen Lebenswirklichkeit der Jugendlichen anknüpft.
Kontakt
Carolin Schmidt
Adolf-Kolping-Straße 15
55116 Mainz
E-Mail
Das MädchenHaus Mainz ist eine anerkannte Einrichtung der freien Jugendhilfe und bietet im Rahmen der Teilbereiche Treff, Beratung, Zuflucht, Wohngruppe, Betreutes Wohnen und Erziehungsbeistandschaft ein differenziertes Jugendhilfenangebot für Mädchen und junge Frauen. Die Bereiche arbeiten im Sinne des ganzheitlichen, parteilichen, feministischen Konzeptes des autonomen MädchenHauses eng zusammen. Unsere Arbeit stellt die Mädchen in den Mittelpunkt und bietet ihnen in vielfältiger Weise eigene Räume an.
Die MädchenBeratung richtet sich an Mädchen und junge Frauen im Alter von 12 bis 27 Jahren, an Angehörige und Bezugspersonen sowie an MultiplikatorInnen und umfasst folgende Angebote:
Die Beratung ist kostenlos und vertraulich. Die Terminvergabe erfolgt schnell und unbürokratisch.
Weitere Informationen und Terminvereinbarung unter:
Ute Spranger
MädchenBeratung (MädchenHaus Mainz)
Raimundistr. 2
55118 Mainz
Telefon 06131 – 61 30 68 (Mo bis Do: 9.00 – 17.00 Uhr)
www.maedchenhaus-mainz.de
Die Sozialagentur kommstruktiv GbR existiert seit Anfang 1999 und geht neue Wege in der sozialen Arbeit: Projekte für Kinder, Jugendliche und Erwachsene auf selbstständiger Basis. Dank der Erfahrungen, die wir in langjähriger Arbeit in Mainzer Institutionen sammeln durften, konnten wir unsere Kompetenzen in der Idee einer Sozialagentur bündeln, diese gründen und etablieren.
Wir stehen mit unserer Kompetenz, unserem Know-How, unserem schrittweise aufgebauten Netzwerk, unserer Kreativität und unserem Engagement Trägern von sozialer Arbeit, Institutionen oder Firmen zur Verfügung und realisieren deren Ziele, Ideen oder Wünsche.
Unsere Ziele sind dabei:
Beispiele unserer Arbeit:
Sozialagentur kommstruktiv
Gesine Otto & Marcus Becker
Finther Landstr. 45
55124 Mainz
Telefon 06131 - 23 20 15
Telefax 06131 - 23 20 16
E-Mail
www.kommstruktiv.de
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Pro Familia ist seit ihrer Gründung 1952 ein parteipolitisch und konfessionell unabhängiger bundesweit aktiver Mitglieder- und Fachverband für Familienplanung, Sexualpädagogik und Sexualberatung. In Mainz bietet Pro Familia eine Beratungsstelle sowie eine Medizinische Einrichtung für Schwangerschaftsabbruch und Nachsorge an.
Die Angebote der Beratungsstelle richten sich an Frauen, Männer, Mädchen und Jungen und beinhalten Beratung bei Schwangerschaft und in Schwangerschaftskonflikten, die ärztliche Sprechstunde, sexualpädagogische Angebote, Sexualberatung, Einzel- und Paarberatung sowie sozial- und familienrechtliche Informationen.
Für weitere Auskünfte bzw. zur Terminvereinbarung besuchen Sie uns während der Öffnungszeiten in der Quintinsstraße 6 (Anmeldung 3. Stock) oder nehmen telefonisch Kontakt mit uns auf (Telefon 06131-28 766-10).